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Wie viel CO2 pro kWh bei Gas: Fakten 2025

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Wie viel CO2 pro kWh bei Gas: Fakten 2025

# Wie viel CO2 pro kWh bei Gas? – Fakten für 2025
Gasstrom bleibt ein zentraler Energieträger in Haushalten, doch seine CO2-Emissionen pro Kilowattstunde sind entscheidend für den ökologischen Fußabdruck.
Laut dem Deutschen Energieagentur (dena, 2024) verursacht Gasstrom bei der Verbrennung etwa 180 bis 220 Gramm CO2 pro kWh – je nach Heizsystem und Brennstoffqualität. Im Vergleich zu anderen Energieträgern wie Heizöl (ca. 250 gCO2/kWh) oder Strom aus fossilen Quellen (ca. 400–500 gCO2/kWh) liegt Gas im Mittelfeld, bleibt aber deutlich klimaschädlicher als erneuerbare Alternativen.

## Warum der CO2-Ausstoß pro kWh bei Gas wichtig ist
Der Wert pro kWh gibt an, wie viel Treibhausgase pro Menge Strom oder Wärme freigesetzt werden. Bei Gasheizungen hängt dieser Wert stark von der Effizienz des Brennwandsystems ab. Moderne Brennstoffzellen oder Kessel mit Wirkungsgraden über 90 % reduzieren die CO2-Emissionen pro erzeugter Energieeinheit erheblich. Im Gegensatz dazu steigen die Emissionen bei älteren oder schlecht gewarteten Anlagen deutlich an.

## CO2 pro kWh im Vergleich: Gas vs. andere Energieträger
Um den Einfluss besser einzuschätzen, betrachten wir aktuelle Zahlen:

  • Gas (Erdgas): ca. 180–220 gCO2/kWh (je nach Herkunft und Qualität)
  • Heizöl: ca. 250–280 gCO2/kWh – deutlich höher
  • Strom aus Kohle: ca. 820–910 gCO2/kWh – typischer Kraftwerksstandard
  • Strom aus Wind/Solar: ca. 10–40 gCO2/kWh – nahezu emissionsfrei
    Diese Unterschiede zeigen, dass Gas zwar besser als Öl, aber weit hinter erneuerbaren Quellen abschneidet. Wer langfristig klimafreundlich heizen oder Strom erzeugen will, sollte daher auf Gas mit hoher Effizienz setzen oder auf grünen Wasserstoff umsteigen.

## Wie Einflussfaktoren die CO2-Bilanz verändern
Die tatsächlichen Emissionen hängen von mehreren Faktoren ab:

  • Heizsystem: Moderne Brennwertkessel senken den CO2-Ausstoß um bis zu 30 % gegenüber alten Anlagen.
  • Anlagenwirkungsgrad: Ein Wirkungsgrad von über 90 % bedeutet weniger Abwärme und damit geringere CO2-Emissionen pro erzeugtem kWh-Wärme.
  • Herkunft des Gases: Biomethan oder synthetisches Gas (Power-to-Gas) können den CO2-Fußabdruck um bis zu 80 % reduzieren gegenüber fossilem Erdgas.
  • Strommix: Wenn Gasstrom in einem Netz mit hohem Anteil erneuerbarer Energien erzeugt wird, sinken indirekte Emissionen entsprechend.

## Praktische Tipps zur Reduktion von CO2 beim Gasverbrauch

  1. Investiere in eine moderne Brennwerttechnik – der Unterschied zu alten Heizungen ist messbar.
  2. Nutze Fernwärme aus Gaskraftwerken mit hohem Wirkungsgrad.
  3. Ergänze Gasheizungen mit Solarthermie oder Wärmepumpen.
  4. Prüfe, ob dein Gas aus nachhaltigen Quellen stammt (z. B. durch Zertifikate).
    Diese Maßnahmen helfen, nicht nur Emissionen zu senken, sondern auch langfristig Kosten zu sparen.

## Fazit: CO2-Emissionen im Fokus für klimafreundliches Heizen
Der Ausstoß von CO2 pro kWh Gas liegt 2025 bei etwa 200 gCO2, was im Vergleich zu anderen Energieträgern klar eingeordnet werden muss. Durch technische Innovationen, effiziente Anlagen und nachhaltige Bezüge lässt sich der Wert deutlich senken. Wer verantwortungsvoll mit Energie umgeht, kombiniert Gas mit moderner Technik und erneuerbaren Ergänzungen. Jeder Schritt zählt – für ein besseres Klima und eine nachhaltige Zukunft.
Beginne noch heute damit, deinen Energieverbrauch kritisch zu prüfen und gezielt auf Effizienz zu setzen.